Problem gelöst!? Ein Rückblick auf die Hinrunde der 1. KK Süd

- Auf und ab… Es gilt mögliche Probleme abzustellen…
Die Winterpause ist vorbei. Wir gucken auf die Probleme der Teams und beleuchten diese Punkte. Haben die Vereine die Zeit genutzt und konnten auf die Defizite reagieren? Ein sehr kritischer Rückblick…
SC Baccum: Das Problem der perfekten Hinrunde
Der SC kann sich in der Rückrunde nur selbst schlagen. Nach einer überdurchschnittlichen Vorrunde steht Baccum unangefochten an der Tabellenspitze und könnte nun -nachdem man keine Niederlage hinnehmen musste- den ein oder anderen Gegner unterschätzen. Es bleibt abzuwarten, ob Trainer Thomas Rodenbücher seine Jungs weiter auf Erfolgskurs hält.
SV Bawinkel: Das Problem des Verfolgers
Auf den ersten Blick scheint alles klar. Baccum marschiert und Bawinkel zieht mit. Doch blickt man genauer hin stellt man fest, dass Darme dem SV im Nacken sitzt. Gewinnt SuS sein Nachholspiel, hat man 8 Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten. Vorausgesetzt Darme bleibt siegreich, schafft den Sieg gegen Bawinkel und auch Baccum kann Bawinkel erneut schalgen, sind es nur 2 Punkte…
SuS Darme: Das Problem der ständigen Ausfälle
SuS ging oft geschwächt in die Saisonspiele. Dies hatte zwei Gründe: zum einen gab es zahlreiche Verletzungen und krankheitsbedingte Ausfälle auf der anderen Seite schwächte man sich selbst durch die meisten Platzverweise der Liga. Für die Verantwortlichen wird es vorallem darauf ankommen, dass die Feldverweise auf ein Minimum reduziert werden. Darme hofft mit einem guten Start in die Rückrunde doch noch den Relegationsplatz zu schaffen. Dies wird nur gelingen, wenn die Elf diszipliniert spielt.
Voran Brögbern: Das Problem der vielen Gegentreffer
Brögbern kassierte zu viele Gegentreffer, um oben mitzumischen. Insgesamt musste die Hüsken Elf über die Hinrunde hinweg 30 Gegentore hinnehmen. Trainer Hüsken, der seit dieser Saison mit einer Viererkette auftritt, erkannte die Situation und stellte die Defensive um. Nun bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft an die guten Defensivleistungen vor der Winterpause anknüpfen kann und den Ausfall von Julian Lammers (Kreuzbandriss) komensieren wird.
Holthausen-Biene II: Das Problem der Konstanz
Biene begann die Saison stark und stand lange auf den vorderen Plätzen. Doch ab den Wintermonaten verlor die Hessel-Elf die Linie und ließ wichtige Punkte liegen. Nun will die Mannschaft die Saison „vernünftig“ zu ende spielen und sich für die kommende Serie ausprobieren. Auch Biene plant künftig mit einer Viererkette zu agieren. Darüber hinaus wird der ein oder andere Spieler, nach den Abgängen in der 1. Mannschaft, die Chance erhalten in der Oberliga-Mannschaft des SV Holt./Biene zu spielen.
Oly. Laxten II: Das Problem der Niederlagenserie
Laxten hat 2 katastrophale Monate hinter sich. In der Liga blieb das Team 9 Spiele, also den gesamten Oktober und November, ohne Sieg und rutschte im Tableau immer weiter ab. Zwar findet sich die Elf noch auf dem 6. Rang, steht aber „nur“ 8 Punkte vor den Abstiegsplätzen. Sollte Olympia die Krise in der Winterpause nicht abgestellt haben, wird man sich schnell im Abstiegskampf wiederfinden.
Germ. Thuine: Das Problem der Unentschieden
Die Germanen sind die „Unentschiedenkönige“ der Liga. Dies hat natürlich neben einigen gesammelten Punkten auch Nachteile zur Folge. Mit 7 Remis steht man zwar auf dem 7. Platz, muss aber noch einige Punkte sammeln, um ebenfalls in sicheren Gewässern zu verweilen. Schafft es die Mannschaft die Unentschieden in den ein oder anderen Sieg umzumünzen, ist der Anschluss an die Spitze schnell hergestellt.
Eintr. Schepsdorf: Das Problem der Heimschwäche
Die Schepsdorfer Eintracht legt eine eklatante Heimschwäche an den Tag. In 7 Heimspielen konnte die Mars-Elf lediglich 1 Sieg -nur Listrup ist schwächer- einfahren. Dies hatten sich die Verantwortlichen des Clubs sicherlich anders vorgestellt und werden in der Winterpause diesen Umstand angesprochen und aufgearbeitet haben. Bemerkenswert ist, dass man in der Auswärtstabelle auf dem 3. Rang rangiert und so in der Gesamttabelle den 8. Platz einnimmt. Für Trainer Mars, der mehr fordert, gilt es nun Hausaufgaben zu machen und auf heimischen Geläuf zu punkten.
Con. Emsbüren II: Das Problem der Ausgeglichenheit
Emsbüren ist die ausgeglichenste Mannschaft der Liga. In 17 Spielen gab es 5 Siege, 6 Remis und 6 Niederlagen. Gleichzeitig erzielte man 29 Tore und kassierte 30. Um sich in der Tabelle nach oben zu schieben und nicht „nach unten“ gucken zu müssen, wird Emsbüren mehr punkten müssen. Auf der anderen Seite ist man mit 21 im „Soll“, jedoch ist das Polster nicht allzu groß.
SW Varenrode: Das Problem der Auswärtsschwäche
Schwarz-Weiß hat eine Auswärtsschwäche. Das Team von Trainer Heymann hat auf den fremden Plätzen lediglich 7 Punkte holen können und steht auf dem drittletzten Platz der Auswärtstabelle. Einen Umstand, den man vielleicht vom Kreisligaabsteiger nicht erwartet hätte, aber bei den Verantwortlichen für weniger Verwunderung sorgen dürfte. Denn bereits in der Abstiegssaison (11/12) war Varenrode die schlechteste Auswärtsmannschaft der Kreisliga. Trainer Heymann wird also weiter an diesem Umstand arbeiten müssen, will man in der kommenden Saison „ein Wörtchen“ mitsprechen.
SV Conc. Langen: Das Problem der Heimschwäche
Anders ist das Problem bei der Concordia gelagert. Hier ist es eine katastrophale Heimschwäche nicht von der Hand zu weisen. Denn Langen konnte in 9 Heimspielen keinen Heimsieg einfahren und findet sich daher im Abstiegskampf. Dass die Mannschaft das Potential für die Liga hat, sieht man an der Auswärtsbilanz. Hier findet man die Elf nicht am unteren Ende, sondern auf dem 4. Rang! Die Concorden starten mit einem Auswärtsspiel in die Rückrunde und werden hoffen, dass man nach einem dortigen Erfolg auch endlich zu Hause siegreich ist.
SG Bramsche: Das Problem der Offensive
Die Spielgemeinschaft aus Bramsche ist im Angriff zu harmlos. Mit nur 21 Treffern stellt man den zweitschlechtesten Sturm der Liga. Zwar konnte man in den Wochen vor der Pause Punkte gegen Konkurrenten sammeln, doch viele Spiele gingen knapp aus. Trainer Wolbers wird am Torabschluss arbeiten müssen, damit sich sein Team nicht „um den Lohn“ der Hinrunde bringt.
BW Lünne: Das Problem der Verletzungsmisere
Lünne muss mit einem schier unglaublichen Verletzungspech umgehen. Bereits zum Saisonstart wurden zahlreiche Spiele verlegt, sodass die Peters-Elf zum einen nicht in Bestbesetzung und zum anderen nur ersatzgeschächt antreten konnte. Und auch nun, nach der Winterpause, hat Lünne weiterhin zahlreiche Verletzte Spieler. Alle Langzeitverletzten werde voraussichtlich in dieser Saison gar nicht mehr spielen können, zudem haben sich in der Vorbereitung 2 weitere Stammspieler vereltzt. Bedenkt man, dass Lünne 2 „nur“ in der 4. Kreisklasse spielt, wird eine Aufstockung schwierig.
Adl. Messingen: Das Problem der Sieglosigkeit
Der herbstliche Höhenflug der Adler ist vorerst beendet. Die Messinger sind seit 8 Spielen ohne Sieg. Bleibt man auf diesem Kurs, wird man sich bis zum letzten Spieltag im knallharten Abstiegskampf wiederfinden. Eine Situation, die man in Messingen gerne vermeiden möchte. Selbstvertrauen konnte die Berk-Elf derweil in der Halle sammeln. Hier holte man bereits zum dritten Mal den Samtgemeindepokal. Doch entscheidend wird der Rückrundenauftakt im Derby gegen Thuine sein. Hier muss die Elf zeigen, dass man das Siegen nicht verlernt hat!
FC 47 Leschede II: Das Problem zu enge Spiele
Der Aufsteiger aus Leschede bringt sich allzu oft um den gerechten Lohn. Viele Spiele des FC sind eng und bis zuletzt offen, können aber nicht in Zählbares umgemünzt werden. Will man in der Liga verweilen, müssen die Spiele schlichtweg erfolgreich gestaltet werden. Auch und gerade wenn es gegen die Tabellenspitze geht…
SV Listrup: Das Problem: Nur 2 Siege
Das Sorgenkind der Liga ist der SV Listrup. Nach der Vorrunde steht man mit 8 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz der Liga. Doch „die Hoffnung stirbt zuletzt“… Sollte Listrup mit einem Sieg in die Rückrunde starten und die Heimspiele gewinnen, ist vielleicht ein „Wunder“ möglich.












