Neues Spiel - Neues Glück
So, 15:00 h Vorw. Nordhorn -:- SV Union Meppen
Hoch hängen die Trauben für den SV Union Meppen derzeit. Nachdem man in der letzten Woche im Heimspiel gegen den SV Bad Bentheim chancenlos war, ist man auch an diesem Wochenende klarer Außenseiter bei Vorwärts Nordhorn. Kapitän Hendrik Schnieders rechnet mit einer Nordhorner Truppe, die nach der überraschenden Niederlage in Emsbüren um Wiedergutmachung bemüht ist: „Nordhorn wird es uns nach der Niederlage am letzten Wochenende nicht leicht machen. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein.“ Bei den Eisernen war in der letzten Woche zu sehen, dass die Mannschaft sich „langsam wieder finden und den Kampf annehmen muss.“ Nach Erfolgen gegen Schüttorf und Meppen II in der Hinserie sagt Schnieders jedoch auch: “Wir haben gezeigt, dass wir auch die Großen der Liga schlagen können. Warum sollten wir also nicht für eine Überraschung in Frage kommen?“ Allerdings müssen die Meppener weiterhin auf Tobias Konietzko, Manuel Peters und Jan-Hendrik Möller verzichten.
Vorwärts hingegen ließ in dieser Vorwoche mit der Verpflichtung von Jannis Staelberg aufhorchen. Der 21jährige wechselt im Sommer vom VfL WE zum Stadtrivalen SV Vorwärts. Der Rückrundenstart ging hingegen schief. Obmann Jürgen Menger zeigte sich nach der Partie extrem unzufrieden: „Das war einfach schlecht.“ Dem SV Vorwärts fehlte es an der nötigen Aggressivität. Mit Spannung blicken die heimischen Zuschauer auf Joshua Sausmikat, der nach seiner Rückkehr vom TuS Lingen, das erste Heimspiel für die Grafschafter bestreiten wird.
So, 14:00 h Borussia Neuenhaus -:- Haselünner SV
Ein Wiedersehen gibt es für den HSV mit dem Ex-Trainer Dirk Scheffczyk. Scheffczyk wurde in Haselünne von Alo Weusthof abgelöst und beerbte in Neuenhaus dann Bernhold Nünning. Haselünne, die am letzten Wochenende den Ambitionen des TuS Lingen einen herben Dämpfer verpassten, geht als klarer Favorit in die Partie. Bei zwei Spielen in 2013 gelang der Elf von Alo Weusthof die maximale Punktausbeute und der Sprung auf Platz 7. In Neuenhaus muss man aufpassen das der Vorsprung von derzeit fünf Punkten auf die Abstiegsränge nicht zu schmelzen beginnt. „Ein müder Kick“ aus der Vorwoche in Dalum brachte zwar noch einen Auswärtspunkt aber auch eine schwache Leistung der Borussen zum Vorschein. Von Heimstärke kann man in dieser Saison in Neuenhaus leider auch nicht sprechen. In acht Heimspielen wurden schlappe vier Punkte eingefahren. Von den bisher 39 Gegentreffern wurde der Borussia 22-mal zu Hause eingeschenkt. Für den Klassenerhalt ist das deutlich zu schwach.
So, 14:00 h VfL WE Nordhorn -:- Conc. Emsbüren
Zwei Gewinner aus der Vorwoche kämpfen morgen am Ootmarsumer Weg um die Punkte. Während die Heimelf, um den verletzten Spielertrainer Herion Novaku, den SV BW Dörpen am letzten Wochenende zur „Schlachtbank“ führte, konnten die Concorden Vorwärts Nordhorn bezwingen. An diese Leistung will Emsbüren laut Trainer Gerd Heuermann auch Sonntag anknüpfen – „Wenn uns das gelingt, wird es für den Gegner schwierig werden, uns zu schlagen“, ist sich Heuermann sicher. Die Weiße – Elf, die souverän die Auswärtstabelle anführt, will endlich auch mal zu Hause drei Punkte einfahren – die Voraussetzungen dafür sind nach dem 6:0 gegen Dörpen hervorragend. Das Hinspiel konnten die Nordhorner mit 3-1 für sich entscheiden – ein gutes Zweikampfverhalten, taktische Disziplin und eine gute Chancenverwertung waren damals ausschlaggebend für den Erfolg. Dies wird auch am Sonntag von Nöten sein.
So, 14:00 h SV Bad Bentheim -:- SV Dalum
Wirft man einen Blick auf die Tabelle, so dürfte das Spiel zwischen dem SV Bad Bentheim und dem SV Dalum eine klare Sache für die Burgstädter werden. Für Betreuer Christian Harink ist die Marschroute dementsprechend klar: „Nach dem deutlichen Sieg bei Union Meppen möchten wir mit dem SV Bad Bentheim im Heimspiel gegen den SV Dalum nachlegen, um uns oben festzusetzen.“ Unterschätzen wird man die Dalumer jedoch nicht. „Die Dalumer gewannen in den letzten Spielen der Hinrunde, u.a. beim VfL WE Nordhorn“, so Harink weiter. Urlaubsbedingt verzichten muss Trainer Milosevic auf Nils Moggert und Dirk Brinkmann. Die Nichtabstiegsplätze locken den SV Dalum. Durch einen Erfolg in der Grafschaft könnten die Schwarz-Gelben erstmals die Abstiegsränge verlassen. Nach dem enttäuschenden Remis in der Vorwoche gegen Borussia Neuenhaus, wäre ein Punktgewinn beim SVB ein großer Erfolg.
So, 15:00 h FC Schüttorf -:- GW Wielen
Dem FC Schüttorf gehört die Favoritenrolle im Grafschafter Duell mit dem ASC Wielen. Dennoch scheint der FC 09 noch nicht in der Rückrunde angekommen zu sein. Zum Rückrundenauftakt setzte es eine 2:1 Niederlage bei der Reserve des SV Meppen. In der letzten Woche gelang erst spät der Sieg beim abstiegsgefährdeten VfL Herzlake. Zuhause ist die Mannschaft um den scheidenden Torhüter Daniel Brink jedoch als einzige Mannschaft der Liga ohne Niederlage.
Der ASC Wielen ist als Bezirksliga Dino erneut in großer Abstiegsgefahr. Die aktuelle Bilanz ist ernüchternd. In den letzten 15 Spielen gelang dem ASC lediglich ein Sieg. Eine Überraschung beim Tabellenführer würde dem ASC auch einiges an Selbstvertrauen bringen vor dem Abstiegsknaller in der kommenden Woche gegen den SV Wietmarschen.
So, 15:00 h SV Olympia Laxten -:- BW Dörpen
„Ich hoffe das unsere 0:6 Niederlage ein Gewitter mit reinigender Wirkung war“, so Blau-Weiß Trainer Johnny Bojer vor dem Spiel gegen Olympia Laxten. Unter der Woche konnte man mit 3:2 gegen Concordia Ihrhove gewinnen und sich somit wieder etwas Selbstvertrauen erarbeiten. Alle drei Tore für Dörpen erzielte dabei Tim Gerdelmann der sich so wohl wieder berechtigte Chancen auf einen Einsatz in der Startelf machen kann. Sich nicht von der 0:6 Niederlage der Dörpener beeinflussen lassen will Laxten Trainer Guido Berndsen. „Die Dörpener werden sich auch nicht von dieser Niederlage
umwerfen lassen“. Zudem hat er Respekt vor der offensive der Blauen die mit Frank Gerdelmann einen weiteren Topspieler „dazubekommen“ haben. Für Berndsen gilt es die Ausfälle von Micheal Evers (Muskelfaserriss), Henning Geerdsen (Bänderdehnung im Sprunggelenk) und Daniel Peters zu kompensieren um endlich wieder einen Heimsieg einzufahren. Erfreulich: Der nach einem Kreuzbandriss (1. Spiel gg Union Meppen) verletzte Keeper Thorsten Sabelhaus macht große Fortschritte und wird wohl bald wieder zum Kader dazu stoßen können.
So, 15:00 h SV Wietmarschen -:- VfL Herzlake
Der Abstiegsknaller steigt in Wietmarschen wenn der heimische SV auf den VfL Herzlake trifft. Beide Teams trennen in der Tabelle nur -16 Tore – mit jeweils 13 Punkten aus 17 Spielen belegen beide die letzten Plätze im Tableau. „ Wir gehen von einem hart umkämpften Spiel aus. Es ist für uns ein absolutes 6-Punkte-Heimspiel, welches wir mit aller Macht gewinnen möchten“, so Patrick Keen der die Herzlaker deutlich stärker erwartet als im Hinspiel das der SVW mit 4:0 gewinnen konnte. Der Herzlaker Christopher Mehmann erwartet ebenfalls eine kampfbetonte Partie in der es auf Kleinigkeiten ankommen wird. „Wietmarschen wird versuchen über den Kampf in die Partie zu kommen, da müssen wir dagegen halten. Von uns erwarte ich dass wir genauso diszipliniert und leidenschaftlich in die Partie gehen wie am letzten Wochenende. Denn nur mit der richtigen Einstellung werden wir dort was holen können“.















