Deutliche Niederlagen für Union und Dörpen – Kein Dreier für Wietmarschen
Eine deutliche 2:5 Packung musste Union Meppen gegen den SV Bad Bentheim hinnehmen. Von Beginn an waren die Gäste die klar spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte gelang der Elf von Zoran Milosevic das frühe 0:1 durch Karsten Ennen. Der SV Union, der gleich auf vier Stammspieler verzichten musste (Konietzko, Peters, Pelster, Möller), konnte nur wenig später mit der ersten Offensivaktion ausgleichen. Michael Kerperien traf von der Strafraumgrenze zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Eine Minute später stellte Nico Neumann die Gästeführung durch einen verwandelten Foulelfmeter wieder her. Kurz vor der Pause gelang Mirco Husmann der dritte Gästetreffer. Im zweiten Durchgang erzielte Julian Schimanski den schnellen Anschlusstreffer. Allerdings konterten die Burgstädter erneut nur einige Minuten später. Wieder war es Mirco Husmann, der mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. In einer hektischen zweiten Hälfte gelang Philipp Kolk der 2:5 Endstand. Das Spiel der Gästeelf war geprägt von zahlreichen langen Diagonalbällen, die die Defensive der Eisernen vor schier unlösbare Probleme stellten. In der Schlussminute hatten die Eisernen Glück, dass die Bentheimer einen weiteren Foulelfmeter und somit eine höhere Niederlage vergaben. Am Ende stand ein hochverdienter Gästesieg. Die Elf von Christian Wessels erwischte einen rabenschwarzen Tag und kam zu keiner Phase des Spiels für einen Punktgewinn in Frage.
Gerdelmann: Lieber einmal 0:6 als sechsmal 0:1
Vollends unter die Räder kamen die Blau-Weißen aus Dörpen. Mit 6-0 unterlag man in Ahlen/Steinbild gegen die Weiße Elf aus Nordhorn. In einer einseitigen Partie konnten die Gäste früh in Führung gehen und das Spiel von da an auch deutlich kontrollieren. Immense Probleme in der Defensive und null Zugriff im Mittelfeld waren an diesem Tag ausschlaggebend für das „Dörpener Desaster“. Auch der wiedergenesene Frank Gerdelmann konnte kaum Akzente setzten und spielte unauffällig. Schmerzlich vermisst wurde auch Torwart Gerd Konen, der durch Sebastian Hüsers vertreten wurde. Der junge Keeper, kam zu Saisonbeginn von BW Papenburg II, hatte von Beginn an Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und war über die gesamten 90 Minuten ein Unsicherheitsfaktor. Vielmehr enttäuscht musste man aber von der Leistung der etablierten Spieler sein. Von Sinningen, Rakers, Bojer und bspw. Rieken war nichts zu sehen. Aufälliger dagegen die Nordhorner – sechs Tore und zu Null gespielt, was will man da mehr. Die Tore erzielten - 0:1 Kribber (10.), 0:2 Belt (11.), 0:3 Walter (35.), 0:4 Havenga (55.), 0:5 Kribber (65.), 0:6 Havenga (88.)
Schulten mit Blackout – Abstauber in der Nachspielzeit
Das dritte Spiel in diesem Jahr und wieder kein Sieg für den SV Wietmarschen. Dabei war die Mannschaft um Torschütze Jens Ratering beim 1:1 in Werlte nah dran, den Sieg nach Hause zu holen. Ratering brachte sein Team in der 25. Minute per Elfmeter in Führung. Nicht überraschend, denn die Gäste waren das aggressiverere Team. Werlte spielte sich in der Folgezeit einige gute Möglichkeiten heraus, scheiterte aber immer wieder am starken Markus Schulten im Tor des SVW. Brisant wurde es kurz vor Spielschluss, als die mitgereisten Fans aus Wietmarschen schon von drei Punkten träumen konnten. Ein Fehler von Schulten und Libero Schniederbruns kann auf der Torlinie nur noch mit der Hand klären. „Ich kann mich für diesen Aussetzer nur bei meinem Team entschuldigen. Gerade in unserer jetzigen Situation, gerade gegen Werlte die ebenfalls unten drin stehen, ist das mehr als ärgerlich“, so der enttäuschte Schulten nach dem Spiel. Den fälligen Elfmeter konnte er zwar noch parieren, beim Nachschuss von Diepholz ist er allerdings machtlos. Vorwürfe macht Ratering seinem Schlussmann allerdings nicht: „Er hat ein super Spiel gemacht und seinen Fehler mit dem gehaltenen Elfmeter eigentlich wieder gut gemacht! Bei dem Nachschuss habe ich dann gepennt, da konnte Markus eigentlich nichts mehr machen! Ärgerlich für uns, das wären drei wichtige Punkte für uns gewesen.“ In der Mannschaft scheint es zu stimmen!
Emsbüren haut Vorwärts weg – Heuermann: Die Mannschaft hat sich selbst belohnt
Mit einem 3:1 Erfolg konnte Concordia Emsbüren ins neue Jahr starten. Die Elf von Trainer Gerd Heuermann zeigte in einem guten Spiel die bessere Spielanlage und ging als verdienter Sieger vom Platz. „Wichtig war das 2:0 durch Pölling in der 46 Minute. Nach dem 3:0 von Albert war das Spiel entschieden. Ein Lob an die Mannschaft. Wir haben heute gegen einen Meisterschaftsanwärter verdient gewonnen“ so Heuermann nach dem Spiel. Das 1:0 erzielte Scholz in der 29. Spielminute, Rückkehrer Sausmikat konnte für Vorwärts in der 89. Minute nur noch Ergebniskosmetik betreiben.
Cüneyt Özkan mit Doppelpack - Mehmann: Ein 0:0 wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen.
„Eine bittere Niederlage, die so hätte nicht passieren müssen. Wir hatten eine gute kämpferische Einstellung und kurz vor dem Gegentor hatten wir die 100% Chance zur Führung. Wenn das 1:0 gelungen wäre, hätten wir den Platz als Sieger verlassen. Aber gegen einen so starken Gegner wie Schüttorf reicht schon eine Unachtsamkeit“, so die Analyse von Herzlakes Christopher Mehmann. Aber wieder steht man beim VfL mit leeren Händen da. Cüneyt Özkan, passionierter Torjäger in Reihen des FC 09 machte mit einem Doppelpack in der 79. und 89. Minute für den neuen Spitzenreiter alles klar. Nächste Woche kommt es zum absoluten Kellerduell wenn der VfL in die Grafschaft zum SV Wietmarschen reist.
Tore? Fehlanzeige!
Im Duell zwischen Wielen und Laxten mangelte es an Toren, aber nicht an Vorkommnissen. Laxten begann konzentriert und war von Beginn an in der Partie. Doch die Hausherren hielten kämpferisch dagegen und konnten mit einigen Fouls die spielerische Überlegenheit der Gäste unterbinden. Während es dem ASC im Verlauf der ersten Halbzeit gelang selbst Chancen zu kreieren und den Ersatzkeeper der Olympianer, Timo Keck, zu prüfen, kam auch Laxten zu einigen Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Laxten durch Deniz Kücüktas, der aber knapp scheiterte. Kurz vor der Pause kam es dann zu einer schweren Verletzung von Laxtens Abwehrchef Daniel Peters [Anmk. d. Red: KEI berichtete]. Nach dem Wechsel versuchten sich beide Teams "zur Normalität" zurückzukehren und kamen letztlich nur per Standards zu Chancen. Am Ende ein gerechtes Remis für beide Teams.
Mit einem Heimspielerfolg wollte der SV Dalum in die Rückrunde starten, um die Aufholjagd auf die Nichtabstiegsplätze erfolgreich zu beginnen. Neuenhaus hingegen wollte beim direkten Konkurrenten auf keinen Fall verlieren um den Abstand zu den Abstiegsrängen aufrecht zu halten. So war es nicht verwunderlich, dass das Spiel von Taktik und Konzentration geprägt war und sich nur schleppend entwickelte. Über die gesamten 90min boten beide Teams, bei mauem Wetter, wenig Ansehnliches und hatten wenige Höhepunkte und Torchancen in ihrem Spiel. Am Ende ein gerechtes Remis mit dem beide Teams leben müssen und auch können. Nun gilt es für beide Mannschaften am kommenden Wochenende gegen die favorisierten Teams aus Bentheim und Haselünne ein ähnliches Ergebnis zu erzielen.
Das Samstagsspiel zwischen dem HSV und dem TuS Lingen endete 2:0 für die Weusthoff-Elf aus der Korn & Hansestadt.




















